Titel: Medizinische Aufklärung durch das Fernsehen?
Termin:
25.1.2001
Patienten zu tun. Einer der Gründe ist die umfangreiche Vermittlung medizinischen
Wissens durch Presse, Funk und Fernsehen. Doch welches Wissen vermitteln die
Medien tatsächlich?
Anspruch und Wirklichkeit der Aufklärungsleistungen medizinischer Ratgeber-
und Informationssendungen sind das Thema dieses interdisziplinären Workshops.
"Stärkt das Fernsehen die Autonomie des Patienten" und "Was kann medizinische
Aufklärung im Fernsehen sein?" sind Fragen, mit denen sich Referate des Workshops
beschäftigen. Zwei prominent besetzte Expertenrunden diskutieren die Fernseh-Medizin
im Spannungsverhältnis von "Informieren - Bilden - Unterhalten" aus der Perspektive der
"Macher" und aus der Perspektive der klinischen Medizin.
Teilnehmer der Diskussionsrunden sind unter anderem Dr. Christian Floto (ZDF und TU Braunschweig),
Heide Schaar-Jacobi (NDR Fernsehen), Prof. Dr. Wolfgang Biesterfeld (Mediendidaktiker),
die Lübecker Mediziner Prof. Dr. Hans-Peter Bruch und Prof. Dr. Olaf Ortmann sowie
Filmproduzenten, Medien- und Sozialwissenschaftler und Medizinethiker.
Kontakt:
maio@imwg.mu-luebeck.de
http://www.imwg.mu-luebeck.de/text/fernsehen/medmedien.htm
Veranstalter: Priv.-Doz. Dr. Giovanni Maio, Lübecker Institut für Medizin- und Wissenschaftsgeschichte, in Kooperation mit Prof. Dr. Hans Jürgen Wulff, Institut für Neuere Deutsche Literatur und Medien der Universität Kiel
Schlagworte: Arzt-Patient-Verhältnis, Gesundheitswesen, Medizinische Ethik