Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE)

Titel: Der virtuelle Patient – Der Arzt und der unheilbar Kranke im Spannungsfeld von Digitalisierung und menschlicher Medizin

Beginn: 5.11.2005, 10:00 -18:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Tagungszentrum im Clara-Wolff-Haus
Canalettostraße 13
01307 Dresden

Referenten: Dr. phil. Ingrid-Ulrike Grom (Akademie für Palliativmedizin und Hospizarbeit Dresden gGmbH) *** Prof. Dr. med. Christian Albrecht May (Medizinisch-Theoretisches Zentrum am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der TU Dresden) *** Dr. med. Wolf Diemer (Schmerzambulanz und Palliative-Care-Team am Universitätsklinikum der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald) *** Prof. Dr. med. Hildebrand Kunath (Institut für Medizinische Informatik und Biometrie der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden) *** Dr. disc. Pol. Vera Kalitzkus (Gesellschaft zur Förderung Medizinischer Kommunikation e.V., Abt. Medizinische Psychologie der Universität Göttingen) *** Prof. Dr. med. Gerald Ulrich (Klinik- und Hochschulambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie (CBF), Berlin) *** Prof. Dr. jur. Ralf Weber (Juristische Fakultät der Universität Rostock) *** Dr. rer. nat. Katrin Grüber (Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft, Berlin)

Weitere Informationen:
http://www.palliativakademie-dresden.de/PDF/05_11_2005.pdf

Kurzbeschreibung: Je stärker die Technisierung ins Krankenhaus eingezogen ist, desto mehr wird das Verhältnis zwischen Arzt und Patient und die Kommunikation zwischen ihnen thematisiert.

Viele Dokumentationssysteme im Krankenhaus machen einen direkten Kontakt mit dem Patienten überflüssig. Es ist allerdings auch bekannt, dass eine nicht gelingende Kommunikation zwischen Arzt und Patient negative Auswirkungen auf den Behandlungsverlauf und das Behandlungsergebnis haben kann.
In unserer Fachtagung „Der virtuelle Patient – Der Arzt und der unheilbar Kranke im Spannungsfeld von Digitalisierung und menschlicher Medizin“ gehen wir der Frage nach, welche Vor- und Nachteile die Telemedizin für den Palliativpatienten hat. Braucht nicht gerade er am meisten den direkten Kontakt zu seinen behandelnden Ärzten und Therapeuten? Ist hier Telemedizin eine Entlastung für die Behandlung, so dass mehr Zeit für die Zuwendung zum unheilbar kranken Menschen bleibt?

Namhafte Wissenschaftler befassen sich eingehend mit dem durch die Telemedizin gestützten Verhältnis des Arztes zu seinen Palliativpatienten und setzen sich kritisch mit den zukunftsweisenden Entwicklungen der Telemedizin in Bezug auf unheilbar kranke Menschen auseinander.

Mit unserer Fachtagung wollen wir mit Ärzten, Pflegenden, Therapeuten, Patienten, ihren Angehörigen und den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch und zu einem engagierten Erfahrungsaustausch kommen.

Kontakt: Dr. phil. Ingrid-Ulrike Grom
Akademie für Palliativmedizin und Hospizarbeit Dresden gGmbH
Wintergartenstraße 15 - 17
01307 Dresden
Tel.: +49 - (0)351 - 44 40 29 02
Fax: +49 - (0)351 - 44 40 29 99
info@palliativakademie-dresden.de
http://www.palliativakademie-dresden.de/

Veranstalter: IMEW Institut Mensch, Ethk und Wissenschaft gGmbH, Akademie für Palliativmedizin und Hospitzarbeit Dresden gGmbH, DIU Dresden International University,

Schlagworte: Ärztliches Ethos, Arzt-Patient-Verhältnis, Gesundheitswesen, Krankheit, Medizinische Ethik, Palliativbehandlung

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