Titel: Workshop Medizinethik: Ein unverfügbares Ende?
Beginn:
29.4.2006
Veranstaltungsort:
Bäumlerplan 24
12101 Berlin
Referenten: Dr. Birgitt van Oorschot (Ärztin für Strahlentherapie am Universitätsklinikum, Jena) *** PD Dr. Christian Kupatt (Assistenzarzt, Medizinische Klinik und Poliklinik am Klinikum Großhadern, München) *** Prof. Dr. Erny Gillen (Theologe und Präsident der Caritas, Luxemburg) *** Prof. Dr. Gerd Richter (Oberarzt am Zentrum für Innere Medizin und Vorsitzender der Ethikkommission der Universitätsklinik Marburg) *** Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust (Ärztin und Dozentin an der Evangelischen Fachhochschule Berlin) *** Prof. Dr. Sieghart Grafe (ehem. Unfallchirurg am Evangelischen Diakonissenkrankenhaus Leipzig GmbH, Mitglied des dortigen Ethikkomitees)
Weitere Informationen:
http://www.eaberlin.de/details.php?id=157
Der 22. Workshop Medizinethik trägt Erfahrungen zusammen, die in Krankenhäusern mit der Einbeziehung des Patientenwillens gemacht wurden. Wie wird der mutmaßliche Wille des Patienten ermittelt? Wie kann beurteilt werden, ob die Patientenverfügung die aktuelle Situation trifft? Welche Reichweite kann eine Verfügung haben? Wo liegt die
Grenze einer schriftlichen Vorsorge?
Der christliche Glaube bietet mit Blick auf Ostern die Gewissheit, auch im Sterben nicht verloren zu sein. So fragt er bei jedem Bemühen um ein verantwortungsbewusstes Leben und Sterben auch nach, in welchem Sinne Menschen über ihr Ende verfügen wollen und können.
Wir laden Sie ganz herzlich ein, in diesem Geist über eine angemessene Umsetzung der Patientenverfügungen ins Gespräch zu kommen.
Kontakt:
Frau Belinda Elter
Evangelische Akademie zu Berlin
Charlottenstraße 53 - 54
10117 Berlin
Tel.:
+49 - (0)30 - 20 35 54 07
Fax: +49 - (0)30 - 20 35 55 50
elter@eaberlin.de
http://www.eaberlin.de/
Veranstalter: Evangelische Akademie zu Berlin
Wissenschaftliche Leitung: Simone Ehm (Berlin), Dr. Martin Knechtges (Berlin), Prof. Dr. Thomas Poralla (Berlin)
Schlagworte: Ärztliches Ethos, Arzt-Patient-Verhältnis, Krankheit, Lebensende, Lebensverlängerung, Medizinische Ethik, Pflegeethik, Pfleger-Patient-Verhältnis, Sterbehilfe