Titel: Ethik:Rat öffentlich: Spätabtreibung. Zur Diskussion der embryopathischen Indikation in Österreich
Termin:
3.2.2006
Veranstaltungsort:
Ernst-Grein-Straße 14
5026 Salzburg
Referenten: Prof.in DDr.in Maria Eder-Rieder (Institut für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie, Salzburg) *** NR Mag. Herbert Haupt (Bundesminister für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz a.D. (BZÖ), Wien) *** NR Dr. Franz-Joseph Huainigg (Behindertensprecher der ÖVP, Wien) *** Prim. Prof. Dr. Peter Husslein (Vorstand der Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Wien) *** Prof. Dr. Gerhard Marschütz (Institut für Moraltheologie, Vizepräsident der KAÖ, Wien) *** LAbg. Dr.in Gabriele Nussbaumer (Landtagsvizepräsidentin von Vorarlberg) *** Ulrike Ridel (Rechtsanwältin, Staatssekretärin a.D., Berlin) *** Prof.in Dr.in Sabine Stengel-Rutkowski (Institut für Humangenetik, LMU-München, Mitglied der Bioethik-Kommission Bayern) *** Dr.in Luitgard Derschmidt (Präsidentin der Katholischen Aktion Österreich) *** MMag. Josef Sinkovits (St.Virgil Salzburg) *** Dr.in Gertraude Steindl (Generalsekretärin der aktion leben österreich) *** Margaretha Kurmann (Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V., Düsseldorf) *** Renate Mitterhuber (Landesgeschäftsstelle Wien des Österreichischen Hebammengremiums) *** Dir. Karin Mosler (Österreichischer Dachverband für Interdisziplinäre Frühförderung und Familienbegleitung) *** DSA Christine Kautnik (aktion leben österreich) *** Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger (diesie-Wiener Programm für Frauengesundheit) *** Prim. Dr. Wolfgang Arzt (Leiter der Gynäkologischen Abteilung an der Linzer Landesfrauenklinik) *** Frau Brigitte Sebald (Präsidentin von Down-Syndrom-Österreich) *** NR Mag.a Christine Lapp (Behindertensprecherin der SPÖ, Wien) *** NR Sabine Mandak Familien-, Jugend- und SeniorInnensprecherin der Die Grünen, Wien) *** Mag. Peter Braun (Direktor, St. Virgil)
Weitere Informationen:
http://www.virgil.at/downloads/abtreib1.pdf
Indikation nach dem 3. Schwangerschaftsmonat theoretisch also bis zur Geburt des Kindes.
Eine große Zahl an AkteurInnen in Politik und Gesundheit sowie dem gesellschaftlichen Engagement empfindet die gegenwärtige Regelung zur embryopathischen Indikation im österreichischen Recht als unbefriedigend. Angesichts des diffusen Begriffs der schweren Schädigung in der Praxis der Medizin ist es angezeigt, den scheinbar logischen Schluss: Kind behindert, Abtreibung notwendig zu überwinden. Das Thema der embryopathischen Indikation in einem öffentlichen Forum aufzugreifen, bedarf einer hohen Sensibilität und einer klaren Abgrenzung gegenüber der Diskriminierung behinderten Lebens sowie gegenüber dem zu befürchtenden sozialen
Druck auf Eltern behinderter Kinder.
Die Tagung möchte zu einem öffentlichen
Meinungsbildungsprozess beitragen und dabei die Chancen und Möglichkeiten einer Zusammenarbeit von Medizin,
Beratung und Frühförderung ausloten.
Dabei sollen auch die Möglichkeiten
und Grenzen der pränatalen Diagnostik realistisch eingeschätzt und sozialethische Handlungsoptionen angesichts der medizinischen Möglichkeiten und des rechtlichen Kontextes in Österreich erschlossen werden.
Kontakt:
Bildungszentrum St. Virgil
Kurssekretariat
Ernst-Grein-Straße 14
5026 Salzburg
Tel.:
+43 - 662 - 65 90 15 14
Fax: +43 - 662 - 65 90 15 09
kurssekretariat@virgil.at
http://www.virgil.at/
Veranstalter: Bildungszentrum St. Virgil, aktion leben österreich, Katholische Aktion Österreich
Wissenschaftliche Leitung: Mag. Peter Braun (St. Virgil), MMag. Josef Sinkovits (St. Virgil)
Schlagworte: Behinderung, Pränataldiagnostik, Schwangerschaftsabbruch