Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE)

Titel: 4.Internationales IFF-ÖRK Symposium: "Sterbefall Mensch. Wie werden wir morgen leben und sterben?"

Termin: 20.4.2006, 14:00 Uhr, bis 22.4.2006, 14:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Palais Auersperg
Auerspergstraße 1
1080 Wien
Österreich

Referenten: ANDREAS HELLER (Prof. Dr., IFF, Universität Klagenfurt, Wien. A) *** CHRISTIAN METZ (Dr., IFF, Universität Klagenfurt, Wien, A) *** FREDY MAYER (Präsident Österreichisches Rotes Kreuz, Wien, A) *** ROLAND FISCHER (Dekan, Prof. Dr., IFF, Universität Klagenfurt, Wien, A) *** MARINA KOJER (DDr., Ärztin, Psychologin, Wien, A) *** THOMAS KLIE (Prof. Dr., EFH, Freiburg, D) *** KLAUS DÖRNER (DDr., Arzt, Psychiater, Autor, Hamburg, D) *** ARNE MANZESCHKE (Dr., Inst. für Medizinmanagement u. Gesundheitswissenschaften, Universität Bayreuth, D) *** REIMER GRONEMEYER (Prof. DDr., Inst. Soziologie, Universität Giessen, D) *** STEIN HUSEBØ (Prof. Dr., Bergen, N / IFF, Universität Klagenfurt, Wien, A) *** RUDOLF LUTZ (Musiker, Dirigent, Kammerorchester St. Gallen, CH) *** PETER REICHENPFADER (Dr., ÖRK, Helga Treichl Hospiz, Salzburg, A) *** VERENA STAGGL (St. Gallen, CH) *** ALEXANDER KÜNZEL (Vorstand, Bremer Heimstiftung, D) *** KATHARINA HEIMERL (Ass. Prof. Dr., IFF; Universität Klagenfurt, Wien, A) *** MONIKA WILD (Mag., Referatsleiterin Gesundheits- u. Soziale Dienste, ÖRK, Wien, A) *** CORNELIA KNIPPING (MAS Palliative Care, Palliativer Brückendienst, St. Gallen, CH) *** RAINER WETTRECK (Dr. Dipl.-Psych., Paul-Gerhard-Stiftung Wittenberg, D) *** FRANK KITTELBERGER (Pastor, Pastoralpsychologe, IMM Diakonie, München, D) *** MICHAEL WEISS (Mag., Ethnologe, Schauspieler, Wien, A) *** BIRGIT HELLER (Prof. DDr., Inst. für Religionswissenschaft, Wien, A) *** CLAUDIA CARDINAL (Heilpraktikerin, Doz. Erwachsenenbildung, Hamburg, D) *** DORIS SCHAEFFER (Prof. Dr., IPW, Universität Bielefeld, D) *** STEFAN DINGES (Dr., IFF, Universität Klagenfurt, Wien, A) *** KLAUS WEGLEITNER (Mag., IFF, Universität Klagenfurt, Wien, A) *** BERND SEEBERGER (Prof. Dr., EFH Nürnberg, D) *** ERNST ENGELKE (Prof. Dr., Dipl.-Psychologe, FH Würzburg, D) *** SABINE PLESCHBERGER (Dr., IFF, Universität Klagenfurt, Wien, A) *** HANS BARTOSCH (Krankenhauspfarrer, Düsseldorf-Kaiserswerth, D) *** GERDA GRAF (Geschäftsführerin der Altenwohnanlage Sophienhof, ehrenamtl. Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz e. V., Niederzier, D) *** MATTHIAS VOLKENANDT (Prof. Dr., Dermatologische u. Poli-Klinik München, D) *** BARBARA STÄDTLER-MACH (Prof. Dr., EFH Nürnberg, D) *** KARL-HEINZ LADENHAUF (Prof. Dr., Universität Graz, A) *** HUGO MENNEMANN (Prof. Dr., KFH NRW, Münster, D) *** NORBERT AMMERMANN (Priv.doz. Dr., Universität Osnabrück, D) *** PETER GODZIK (Propst, Autor, Ratzeburg, D) *** ERIKA HORN (Dr., Graz, A) *** ELISABETH REITINGER (Dr., IFF, Universität Klagenfurt, Wien, A) *** DONATE PAHNKE (Dr., Ritualexpertin, Bremen, D) *** ANDREAS KRUSE (Prof. Dr., Institut f. Gerontologie, Heidelberg, D)

Weitere Informationen:
http://www.iff.ac.at/pallorg/main.php?id=20#20

Kurzbeschreibung: Die Zukunft der Versorgung am Lebensende besteht nicht in der Verlängerung der Gegenwart.

Bestehende Palliative und Hospice Care sind Praxen und Konzepte, um Menschen am Ende ihres Lebens in ihren körperlichen, sozialen, psychischen und spirituellen Fragen und Nöte zu begleiten und zu unterstützen. Eine enorme Entwicklung in vielen Berufsgruppen und Versorgungseinrichtungen, in den Parlamenten und im Europarat hat im letzten Jahrzehnt dazu beigetragen, das Recht auf palliative und hospizliche Versorgung in Europa den Blick zu nehmen. Mehr denn je gilt es, unterschiedliche Perspektiven und Diskussionsstränge der Zivilgesellschaft aufeinander zu beziehen und miteinander konzeptuell – „Wohlfahrts-Mix“ - zu verbinden. Palliative und Hospice Care sind globale Konzepte, die bei uns nicht mit dem Rücken zur Entwicklung in anderen Regionen der Welt weiterentwickelt werden dürfen.

Diese Versorgungslogik in die Regelversorgung zu integrieren bleibt eine wichtige Herausforderung. Das bedeutet auch immer, die ambulante Versorgung und ihre Vernetzung zu stärken. Und vor allem gilt es von den Betroffenen, den NutzerInnen her Versorgung zu denken und zu entwickeln, den Stimmlosen Stimme zu geben (C. Saunders), sie in die Rolle zu versetzen Entscheidungen, die sie unmittelbar angehen auch mit zu gestalten oder Rollen zu besetzen, durch die ihre
Bedürfnis zur Geltung gebracht werden. Wir werden Zusammenleben, Sorgen und Umsorgen, eine neue Achtsamkeit und Kultur des Helfens morgen gestaltbar sein?

Kontakt: Frau Anna Hostalek
Universität Klagenfurt
Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung
Palliative Care und OrganisationsEthik
Schottenfeldgasse 29/4/I
1070 Wien
Österreich
Tel.: +43 - 650 - 8 11 48 75
Fax: +43 - 1 - 52 24 00 01 78
iff.pallorg@uni-klu.ac.at
http://www.iff.ac.at/pallorg/

Veranstalter: IFF-Wien Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung, Alpen-Adria Universität Klagenfurt, Österreichisches Rotes Kreuz

Schlagworte: Ärztliches Ethos, Arzt-Patient-Verhältnis, Gesundheitswesen, Krankheit, Lebensbeginn, Lebensende, Lebensverlängerung, Medizinische Ethik, Palliativbehandlung, Pflegeethik, Pfleger-Patient-Verhältnis, Sterbehilfe

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