Titel: Psychotherapie, Seelsorge und Sozialarbeit in der Palliativversorgung
Beginn:
21.4.2006
Veranstaltungsort:
Knochenhauerstraße 33
30159 Hannover
Referenten: Dr. med. Hermann Ewald (Palliativstation in der Klinik für Strahlentherapie, Universitäts-Klinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel) *** Dipl. Soz.-Arbeiter Ursula Fülbier (Zentrum für Palliativmedizin Malteser Krankenhaus Bonn-Hardtberg) *** Pfarrerin Kathrin Jahns (Palliativstation Rote Kreuz Krankenhaus Kassel gGmbH, Sprecherin der Klinik- und Altenheimseelsorge der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck) *** Dipl.-Psych. Margitta Kruse (Psychologische Psychotherapeutin Tumorzentrum der Medizinischen Hochschule Hannover) *** Mareile Preuschhof (Ambulanter Palliativ- und Hospizdienst des Ev.-luth. Stadtkirchenverbandes Hannover) *** Pastorin Elke Schölper (Gemeindekolleg der Vereinigten Evangelisch-lutherischen Kirche Deutschlands, Celle) *** Prof. Dr. Reinhold Schwarz (Medizinische Fakultät, Abt. Sozialmedizin, Universität Leipzig) *** Dr. med. Thela Wernstedt M.A. (Palliativmedizinischer Konsiliardienst am Tumorzentrum der Medizinischen Hochschule Hannover) *** Dr. theol. Ralph Charbonnier (Zentrum für Gesundheitsethik) *** Dr. med. Ingomar Conrad (Schmerzambulanz, Medizinische Hochschule Hannover) *** Prof. Dr. rer. nat. Nina Heinrichs (Inst. für Psychologie, TU Carolo-Wilhelmina Braunschweig und Psychotherapeutenkammer Niedersachsen)
Weitere Informationen:
http://www.evlka.de/zfg/images/Psychotherapie-Flyer.pdf
interprofessionellen Ansatz: Medizin und
Pflege sollen in Zusammenarbeit mit
Psychotherapie, Seelsorge, Sozialarbeit
und anderen Disziplinen Patientinnen und
Patienten begleiten. In der Praxis palliativmedizinischer Modellprojekte
und vor allem in gegenwärtigen Überlegungen zum Aufbau palliativmedizinischer Versorgungsstrukturen finden jedoch meist nur medizinische und pflegerische
Leistungen Berücksichtigung. Gründe hierfür liegen nicht nur in Fragen der Finanzierbarkeit dieser Leistungen,
sondern auch in einem bislang unzureichend geführten Gespräch zwischen den klassischen Disziplinen Psychotherapie, Psychologie, Seelsorge und Sozialarbeit und den Praktikern der Palliativversorgung.
Ziel der Tagung ist es zum einen, theoretische Erkenntnisse der Psychotherapie, Psychologie, Seelsorge
und Sozialarbeit für die Palliativversorgung zu erschließen.
Zum anderen sollen diese Theorie-Potentiale exemplarisch auf die Praxis ambulanter und stationärer
Palliativversorgung bezogen werden, so dass Indikationen für eine psychotherapeutische, seelsorgliche
und sozialarbeiterische Begleitung von Patienten deutlicher erkennbar werden. Abschließend soll nach der Zukunft von Psychotherapie, Seelsorge und Sozialarbeit in der Palliativversorgung angesichts gegenwärtiger gesundheitspolitischer Entwicklungen gefragt werden.
Die Tagung richtet sich an Mitarbeitende der ambulanten und stationären Palliativversorgung aus allen beteiligten Disziplinen, also an Psychotherapeutinnen und
Psychotherapeuten, Seelsorgende, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegende.
Angesprochen sind darüber hinaus Personen, die an der Entwicklung von Palliativ-Versorgungsstrukturen und an
Maßnahmen der Aus-, Fort- und Weiterbildung beteiligt sind sowie Mitarbeitende der Hospizarbeit und weitere Interessierte.
Wir laden Sie herzlich ein, sich an diesen Diskussionen zu beteiligen.
Kontakt:
Zentrum für Gesundheitsethik
an der Ev. Akademie Loccum
Knochenhauerstraße 33
30159 Hannover
Tel.:
+49 - (0)511 - 1 24 14 96
Fax: +49 - (0)511 - 1 24 14 97
zfg@evlka.de
http://www.zfg-hannover.de/
Veranstalter: Zentrum für Gesundheitsethik, an der Ev. Akademie Loccum
Schlagworte: Palliativbehandlung