Titel: Ethik im Katastrophenfall
Termin:
5.4.2006
Veranstaltungsort:
Martin-Niemöller-Haus
61389 Schmitten
Referenten: Dr. Kurt W. Schmidt (Evangelische Akademie Arnoldshain/Ts.) *** Dr. Michael Frase (Diakonisches Werk für Frankfurt am Main) *** Günther Lohre (Mitglied des Landesvorstandes Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.) *** Prof. Dipl.-Ing. Reinhard Ries (Branddirektor Frankfurt/M.) *** Priv.-Doz. Dr. Horst Günther (Freie Universität Berlin) *** Heike Kühn (Filmwissenschaftlerin, Frankfurt/M.) *** Jörg Lichte (Leiter Johanniter-Auslandshilfe, Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Berlin) *** Dr. Jürgen Scherer (Fachgebiet 2/1 "Virusimpfstoffe", Paul-Ehrlich-Institut, Langen) *** Dr. med. Uwe Schweigkofler (Ltd. Notarzt, Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik, Frankfurt/M.) *** Prof. Dr. phil. Weyma Lübbe (Lehrstuhl für Praktische Philosophie, Universität Leipzig) *** Prof. Dr. med. Leo Latasch (Sprecher der Leitenden Notärzte Frankfurt/M.) *** Prof. Russell R. Dynes (Founding Director, Disaster Research Center, University of Delaware, Newark, USA) *** Dr. med. Thomas Künstle (Klinikum Krefeld) *** Hans-Georg Jung (Stabsstelle Medizinische Gefahrenabwehr für die Stadt Frankfurt/M., Stadtgesundheitsamt Frankfurt/M.) *** Jürgen Schäfer (Krankenhausdirektor Bethanien-Prüfling, Frankfurter Diakonie-Kliniken) *** Pfarrer Andreas Mann (Beauftragter für Notfallseelsorge der EKHN und Landespfarrer Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. für Hessen-Nassau)
Weitere Informationen:
http://www.medizinethik-frankfurt.de/programm.htm
In der heutigen Zeit verspüren wir solche Nachbeben durch die Folgen des Tsunami und der Überschwemmung in New Orleans, aber auch durch die Terroranschläge in London und Madrid und durch den 11. September. Die medizinische Versorgung der Opfer wirft dabei eine Reihe brisanter medizinethischer Fragen auf: Wer soll gerettet werden, wenn nicht alle gerettet werden können? Wieviel Geld sollen wir als Gesellschaft in den medizinischen Schutz und die Bereitstellung von Medikamenten investieren? Schon seit langem wird befürchtet, dass die laufenden Einsparmaßnahmen im Gesundheitswesen ('Bettenabbau') im Falle eines Großschadensereignisses zu einer "Versorgungskatastrophe" führen wird. Welche Szenarien werden durchgespielt?
Die Fachtagung verbindet Erfahrungsberichte und aktuelle Planungskonzepte unter der Fragestellung, wo die Verantwortlichen aktuelle ethische Konflikte und Probleme sehen. Zu dieser Tagung laden wir herzlich ein.
Kontakt:
Herr Dr. theol. Kurt W. Schmidt
Zentrum für Ethik in der Medizin
Markus-Krankenhaus
Wilhelm-Epstein-Str. 2
60431 Frankfurt/M.
Tel.:
+49 - (0)69 - 95 33 25 55
Fax: +49 - (0)6171 - 91 24 23
ZEMmarkus@aol.com
http://www.medizinethik-frankfurt.de/
Veranstalter: Zentrum für Ethik in der Medizin am Markus-Krankenhaus, Frankfurt/M., U.S. Consulate General Frankfurt, U.S. Embassy Berlin, Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. - Landesverband Hessen / Rheinland-Pfalz / Saar
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Leo Latasch (Sprecher der Leitenden Notärzte Frankfurt/M.), Dr. Michael Frase (Diakonisches Werk für Frankfurt am Main des Evangelischen Regionalverbandes / Ehrenamtliches Mitglied des Landesvorstandes Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.), Dr. Kurt W. Schmidt (Zentrum für Ethik in der Medizin am Markus-Krankenhaus, Frankfurt/M. / Evangelische Akademie Arnoldshain/Ts.)
Schlagworte: Ärztliches Ethos, Gesundheitswesen, Krankheit, Lebensende, Lebensverlängerung, Medizinische Ethik, Pharmazeutik