Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE)

Titel: Friedrichshainer Gespräch: Grenzen des Lebens

Beginn: 4.5.2006, 19:00 -20:30 Uhr

Veranstaltungsort:
Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft
Warschauer Straße 58a
2. Hinterhof, 4. Stock
10243 Berlin

Referenten: Prof. Dr. Elisabeth List (Professorin am Institut für Philosophie und Leiterin der Arbeitsgruppe Kulturwissenschaften der Geisteswissenschaftlichen Fakultät an der Universität Graz)

Weitere Informationen:
http://www.imew.de/imew.php/cat/107/title/Friedrichshainer_Gespraech

Kurzbeschreibung: Mit der Biotechnologie wird ganz offensichtlich die Verwirklichung alter Menschheitsträume von der ewigen Jugend und damit der Überwindung von Krankheit, Gebrechlichkeit und Sterblichkeit assoziiert. In diesem Sinn versteht Elisabeth List die Biotechnologie als Projekt der Grenzüberwindung. Die Grenzen, um die es ihr geht, sind die Grenzen des menschlichen Lebens, der Anfang des Lebens, der Wandel des Lebens und das Ende des Lebens. Diese Grenzen des Lebens, so ihre These, sind Wesensmomente der conditio humana und damit unhintergehbar, auch wenn das bisweilen in Heilsversprechen und -erwartungen verdrängt, negiert oder gar geleugnet wird. Wie diese Grenzen des Lebens erfahren werden, ist kulturell geprägt und unterliegt dem historischen Wandel. Das wird sie am gesellschaftlichen Verständnis von Krankheit und Behinderung deutlich machen.

Kontakt: Frau Dr. Sigrid Graumann
Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft
Warschauer Straße 58 a
10243 Berlin
Tel.: +49 - (0)30 - 29 38 17 70
Fax: +49 - (0)30 - 29 38 17 80
info@imew.de
http://www.imew.de/

Veranstalter: Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft

Schlagworte: Behinderung, Biotechnologie, Krankheit, Lebensbeginn, Lebensende, Lebensverlängerung

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