Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE)

Titel: Hirnforschung und Menschenbild. Neurowissenschaften im interdisziplinären Gespräch

Termin: 12.10.2006, 14:00 Uhr, bis 14.10.2006, 22:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Universität Freiburg i. Ue.
Pérolles II, Salle A120
Bd. de Pérolles 90
1700 Freiburg

Referenten: Dr. Margrit Leuthold (Basel) *** Dr. Markus Christen (Zürich) *** PD Dr. Elisabeth Hildt (Tübingen) *** Prof. Dr. Adrian Holderegger (Freiburg i. Ue.) *** Prof. Dr. Albert de Pury (Genf) *** Prof. Dr. Alex Mauron (Genf) *** Prof. Dr. Alim Louis Benabid (Grenoble) *** Prof. Dr. Balz Engler (Basel) *** Prof. Dr. Beat Sitter-Liver (Freiburg i. Ue.) *** Prof. Dr. Christian W. Hess (Bern) *** Prof. Dr. Christoph von der Malsburg (Bochum) *** Prof. Dr. Claude Regamey (Fribourg) *** Prof. Dr. Denis Müller (Lausanne) *** Prof. Dr. Dominik Perler (Berlin) *** Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff (Freiburg i. Br.) *** Prof. Dr. Edmund Runggaldier (Innsbruck) *** Prof. Dr. Gianfranco Soldati (Freiburg i.Ue.) *** Prof. Dr. Gottfried Seebass (Konstanz) *** Prof. Dr. Günter Rager (Freiburg i. Ue.) *** Prof. Dr. Hanfried Helmchen (Berlin) *** Prof. Dr. Hanns Möhler (NCCR Neuro) *** Prof. Dr. Jürg Kesselring (Valens) *** Prof. Dr. Lutz Jäncke (Zürich) *** Prof. Dr. Marianne Regard (Zürich) *** Prof. Dr. Michael Pauen (Magdeburg) *** Prof. Dr. Olaf Blanke (Lausanne) *** Prof. Dr. Patrik Vuilleumier (Genf) *** Prof. Dr. Rainer Mausfeld (Kiel) *** Prof. Dr. Ray Dolan (London) *** Prof. Dr. Reinhard Merkel (Hamburg) *** Prof. Dr. Stephanie Clarke (Lausanne) *** Prof. Dr. Theodor Landis (Genf) *** Prof. Dr. Werner K. Strik (Bern)

Weitere Informationen:
http://www.hirnforschung-symposium.ch/

Kurzbeschreibung: Die Neurowissenschaften verzeichneten in den letzten 10-15 Jahren große Fortschritte. Die Interpretationen der Resultate decken ein breites Spektrum ab, in dem Befürchtungen, ja sogar Ängste, neben wachem Interesse, diagnostischen wie therapeutischen Erwartungen und wissenschaftlicher Begeisterung Platz finden. Viele der Fragen und Thesen berühren zentrale Elemente des Bildes, das man sich vom Menschen und dessen Stellung und Aufgaben in der Welt macht. Die These, Willensfreiheit sei nichts als eine Illusion, ist darunter vielleicht die aufregendste. Andere Thesen wiederum mögen dem mit Hermeneutik und Wissenschaftstheorie Vertrauten eher wie neue Formeln für bekannte Inhalte erscheinen.

Entsprechend kontrovers werden die Debatten geführt. Schon ein kurzer Blick zeigt, dass unklare Begriffe, fragwürdige Argumente, zuweilen auch mangelndes Wissen um lange schon gewonnene Erkenntnisse und die Wege, auf denen diese errungen wurden, mit daran schuld sind. Deshalb ist es im Interesse der Wissenschaft wie auch der Gesellschaft mit ihren Bedürfnissen und Hoffnungen notwendig, den Stand der wissenschaftlichen Errungenschaften zu erheben, die Kontroversen zu sichten und zu klären, die unterschiedlichen Positionen unter verschiedenen normativen Aspekten (Ethik, Recht, Politik, Ökonomie) zu bewerten und sich über Empfehlungen für den kritisch-konstruktiven Umgang mit dem Abenteuer Hirnfor­schung zu verständigen.

Kontakt: Frau Stefania Fenner
Symposium "Hirnforschung und Menschenbild"
Sekretariat
Rue St-Michel 6
1700 Freiburg
Schweiz
Tel.: +41 - (0)26 - 3 00 74 17
Fax: +41 - (0)26 - 3 00 97 50
stefania.fenner@unifr.ch

Veranstalter: Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste Stiftung Schweiz, Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften, Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften, Universität Freiburg i. Ue.

Schlagworte: Hirnforschung

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