Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE)

Titel: Gentechnologie und die Zukunft der Menschenwürde - Abschlussveranstaltung

Termin: 23.6.2001, 10:30 Uhr, bis 26.4.2001, 17:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Niedersächsische Landesbibliothek
Vortragsraum
Waterloostr. 8
Hannover

Referenten: Prof. Dr. Regine Kollek, Universität Hamburg (angefragt); Prof. Dr. Theresa Neuer-Miebach, FH Frankfurt; Prof. Dr. Klaus Peter Schaal, Universität Bonn (angefragt)

Kurzbeschreibung: Abschlussveranstaltung der Ringvorlesung "Gentechnologie und die Zukunft
der Menschenwürde" (Drei Vorträge mit anschließender Podiumsdiskussion;
Teilnehmer: Bundesministerin a.D. Andrea Fischer (angefragt), Prof. Dr. Klaus
Peter Schaal, Humboldt-Universität Berlin; Prof. Dr. Regine Kollek, Universität
Hamburg (angefragt), Prof. Dr. Andreas Lob-Hüdepohl, KFH Berlin, Prof. Dr.
Therese Neuer-Miebach, FH Frankfurt PD Dr. Gerhard Kruip (Moderation)

Noch scheint die Mehrheit der Menschen in Deutschland eher die Risiken als
die Chancen der Gentechnologie zu sehen und ihr ablehnend gegenüber zu
stehen. Aber angesichts der sehr vielsprechenden medizinischen Möglichkeiten,
angesichts der enormen wirtschaftlichen Potentiale, angesichts der Bedeutung
der Biotechnologie in der globalen Standortkonkurrenz wird immer deutlicher
die Forderung erhoben, diesen Technologien keine oder zumindest weniger Schranken
aufzuerlegen. Je mehr wir technisch können, um so mehr Handlungsmöglichkeiten
treten aus dem Bereich des "Natürlichen" heraus und werden moralisch
relevant. Nicht alles, was wir können, dürfen wir auch. Es stellt sich aber
ebenso die Frage, ob wir etwas, was wir können, unterlassen dürfen. Was
bedeuten moralische Bedenken und gesetzliche Einschränkungen für die
Zukunft des Wissenschaftsstandortes Deutschland?

Kontakt: Forschungsinstitut für Philosophie Hannover
Gerberstr. 26
30169 Hannover
Tel.: 0511 / 164 09 30
kontakt.fiph@t-online.de
http://www.fiph.de/

Schlagworte: Genforschung/-technik, Wissenschaftsethik

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