Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE)

Titel: (Un)geregelter Tod. Über "Sterbewünsche" und "Sterbehilfe" im Schatten der Gesundheitsökonomie

Termin: 22.9.2006, 18:00 Uhr, bis 23.9.2006, 18:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Ev. Gemeindezentrum Altenessen-Süd
Hövelstraße 71 - 73
45326 Essen

Referenten: Adelheid Schmitz (Düsseldorf) *** Oliver Tolmein (Hamburg) *** Erika Feyerabend (Essen) *** Stefan Sahm (Offenbach) *** Grit Böttger-Kessler *** Bettina Rudhof (Frankfurt am Main) *** Christel Bienstein (Witten-Herdecke)

Weitere Informationen:
http://www.arbeitsstelle-neonazismus.de/news_more.php?ind=42

Kurzbeschreibung: Das Versprechen, selbstbestimmt sterben zu dürfen und zu können, bestimmt die Debatte um Patientenverfügungen und „Sterbehilfe“. Unberücksichtigt bleibt meist, dass auch die sonst gefürchteten Kosten-Nutzen-Kalküle und Rationierungen im Gesundheitswesen oder der offensichtliche Pflegenotstand in der Versorgung alter Menschen eine Rolle spielen. Wenn darüber verhandelt wird, ob „Sterbehilfe“ legalisiert und tödliche Behandlungsgrenzen über Patientenverfügungen rechtsverbindlich werden sollen, dann müssen genau diese sozial- und gesundheitspolitischen Bedingungen des Lebens und Sterbens mehr Aufmerksamkeit bekommen.

Kontakt: Frau Adelheid Schmitz
Arbeitsstelle Neonazismus
Fachhochschule Düsseldorf
Universitätsstraße 1
40225 Düsseldorf
Tel.: +49 - (0)211 - 8 11 46 25
Fax: +49 - (0)211 - 8 11 14 90
adelheid.schmitz@fh-duesseldorf.de
http://www.arbeitsstelle-neonazismus.de/

Veranstalter: Arbeitsstelle Neonazismus, FH Düsseldorf, BioSkop e.V., OMEGA e.V., Bildungswerk der Humanistischen Union

Schlagworte: Ärztliches Ethos, Arzt-Patient-Verhältnis, Gesundheitswesen, Krankheit, Lebensende, Pflegeethik, Pfleger-Patient-Verhältnis, Sterbehilfe

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