Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE)

Titel: Präimplantationsdiagnostik. Anwendungsperspektiven in Europa

Beginn: 25.1.2007, 10:00 -17:15 Uhr

Veranstaltungsort:
Landesvertretung Bremen
Berlin-Tiergarten
Hiroshimastraße 24

Referenten: Beate Martin (Friedrich-Ebert-Stiftung) *** Carola Reimann, MdB *** Dr. Andreas Schmutzler (Universität Kiel) *** Dr. Dolores Ibarreta (European Commission, Sevilla) *** Prof. Dr. Dietmar Mieth (Eberhard-Karls-Universität Tübingen) *** Prof. Dr. Hartmut Kreß (Universität Bonn) *** Prof. Dr. Irmgard Nippert (Universität Münster) *** Prof. Dr. Karen Sermon (Brussels Free University) *** Prof. Dr. Klaus Diedrich (Universität Lübeck) *** Prof. Dr. Peter Braude (King´s College London) *** Prof. Dr. Stephan Viville (Institut de Génétique et de Biologie Moléculaire et Cellulaire, Illkirch) *** Wolf-Michael Catenhusen, Staatssekretär a.D.

Weitere Informationen:
http://fesportal.fes.de/pls/portal30/docs/FOLDER/STABSABTEILUNG/fes_fl ...

Kurzbeschreibung: Seit Anfang der 90er Jahre wird in einigen europäischen Ländern die Prämimplantationsdiagnostik (PID) im Zusammenhang mit der In-Vitro-Fertilisation eingesetzt. Durch Entnahme von Zellen wird eine größere Zahl von Embryonen vor ihrer Einpflanzung auf das Vorliegen erblich bedingter Krankheiten und Krankheitsrisiken untersucht. Durch gezielte Auswahl sollen nur Embryonen ohne diese genetischen Risiken eingepflanzt werden. Nach überwiegender, aber strittiger Auffassung verstößt der Einsatz der PID gegen die Bestimmung des Embryonenschutzgesetzes, dass Embryonen nur zur Herbeiführung einer Schwangerschaft erzeugt werden dürfen.

Bei unserer Veranstaltung wird Prof. Nippert, Universität Münster, das Gutachten „PID – ein Ländervergleich“ vorstellen in dem die gesetzlichen Regelungen, Anwendungen und der gesellschaftliche Diskurs im Bezug auf PID in Belgien, England und Frankreich dargestellt werden. In allen drei Ländern ist PID erlaubt, wird jedoch mit unterschiedlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen reguliert. Auf dieser Grundlage wird dann diskutiert, ob das Verbot von PID in Deutschland überdacht werden sollte.

Kontakt: Frau Ilka Monheimius
Friedrich-Ebert-Stiftung
Stabsabteilung
Bereich: Bio- und Gentechnologie
Hiroshimastraße 17
10785 Berlin
Tel.: +49 - (0)30 - 26 93 58 47
Fax: +49 - (0)30 - 26 93 58 51
ilka.monheimius@fes.de
http://www.fes.de/biotech

Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung

Schlagworte: Embryonale Stammzellen, Embryonenforschung, In-vitro-Fertilisation, Präimplantationsdiagnostik

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