Titel: Ethik aus Expertenhand?
Beginn:
19.4.2007
Veranstaltungsort:
Kollegiengebäude I (Aula und Prometheus-Halle)
Werthmannplatz 3
79098 Freiburg
Referenten: Prof. Dr. Annemarie Pieper (Basel) *** Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff (stellv. Vorsitzender, Nationaler Ethikrat, Berlin) *** Prof. Dr. Horst Dreier (Mitglied, Nationaler Ethikrat, Berlin) *** Prof. Dr. Jens Reich (stellv. Vorsitzender, Nationaler Ethikrat, Berlin) *** Prof. Dr. Marie-Jo Thiel (Straßburg) *** Prof. Dr. Rainer Wahl (Freiburg) *** Prof. Dr. Rolf Stürner (Freiburg) *** Prof. Dr. Volker Gerhardt (Mitglied, Nationaler Ethikrat, Berlin) *** Prof. Dr. Wolfgang Jäger (Rektor, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) *** Prof. Dr. Wolfgang van den Daele (Mitglied, Nationaler Ethikrat, Berlin) *** Staatssekretärin a. D. Kristiane Weber-Hassemer (Vorsitzende, Nationaler Ethikrat, Berlin)
Weitere Informationen:
http://www.ethikrat.org/veranstaltungen/pdf/Einladung_Freiburg_online. ...
Anders sieht es aus, wenn es darum geht, Kriterien und Muster zu bestimmen, nach denen moralische Herausforderungen, die die Gesellschaft als Ganze betreffen, gemeistert werden können. Hierbei ist die Ethik gefragt.
Daher gibt es in so gut wie allen demokratischen Staaten Ethikberatungsgremien. Deren Aufgabe ist es, die Gesellschaft und die staatlichen Gewalten, insbesondere die Legislative und die Exekutive, bei der Urteilsbildung über den Umgang mit den ethischen, rechtlichen und sozialen Folgen der lebenswissenschaftlichen Forschung und ihrer Anwendung zu unterstützen.
Was macht diese Fragen so besonders, dass die Staaten dazu Ethikberatungsgremien einrichten? Woher beziehen diese Gremien ihre Legitimation? Welche Rolle spielen sie im gesellschaftlichen Diskurs, welche im politischen Entscheidungsprozess?
Vier Mitglieder des Nationalen Ethikrates erörtern aus der Perspektive ihres Faches diese und weitere sich daraus ergebenden Fragen.
In der Diskussion über die Regulierung lebenswissenschaftlicher Forschung und ihrer Anwendung haben Philosophie und Rechtswissenschaft eine besonders prägende Kraft. Manchmal scheinen sie einander dabei jedoch gegenseitig eher zu konterkarieren als zu ergänzen.
In einem Podiumsgespräch sind vier Gäste aus der internationalen Wissenschaftsregion Oberrhein gebeten, die Beiträge von Philosophie und Rechtswissenschaften in der biopolitischen Debatte zu erörtern und zu bewerten.
Für alle Teilnehmenden besteht während der Tagung mehrfach die Gelegenheit zur ausführlichen Diskussion.
Kontakt:
Nationaler Ethikrat
Jägerstraße 22 - 23
10117 Berlin
Tel.:
+49 - (0)30 - 20 37 02 42
Fax: +49 - (0)30 - 20 37 02 52
anmeldung-freiburg@ethikrat.org
http://www.ethikrat.org/
Veranstalter: Nationaler Ethikrat
Schlagworte: Ethik-Kommissionen