Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE)

Titel: Regenerative Medizin in Frankreich und Deutschland - Stand und Perspektiven

Beginn: 25.4.2007, 9:00 -16:45 Uhr

Veranstaltungsort:
Französische Botschaft
Pariser Platz 5
10117 Berlin

Referenten: Antoine Durrbach (Inserm U 542, Hopital Paul Brousse und CHU Bicêtre, Paris) *** Carsten Tschöpe (Berlin Brandenburger Centrum für Regenerative Therapien, Bereich Kardiovaskuläres System, Berlin) *** Christian Jorgensen (Unité ImmunoRhumatologie Thérapeutique, CHU Lapeyronie, Montpellier) *** Claude Martin (Botschafter der Republik Frankreich) *** Edgardo D. Carosella (Joël LeMaoult, Institut Universitaire d`Hématologie, CEA, Paris) *** Frank Emmerich (Translationszentrum für Regenerative Medizin, Universität Leipzig) *** Günter Lauer (Center für Regenerative Therapien Dresden, Bereich Knochen, Dresden) *** Gustav Steinhoff (Klinik und Poliklinik für Herzchirurgie, Universität Rostock) *** Juan Carlos Chachques (Service de Chirurgie Cardio-Vasculaire, Hôpital Européen Georges Pompidou, Paris) *** Laure Coulombel (Inserm U602, Hôpital Paul Brousse, Paris) *** Michael Sittinger (Berlin Brandenburger Centrum für Regenerative Therapien, Bereich Translationale Technologien, Berlin) *** Stéphane Palfi (Abteilung für Neurochirurgie, Hôpital Henri Mondor, Créteil) *** Ulrich Martin (REBIRTH – Center für Regenerative Medizin, Medizinische Hochschule Hannover) *** Wolf-Michael Cartenhusen Staatssekretär a. D. (Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berlin)

Weitere Informationen:
http://www.science-allemagne.fr/francais/1.3_info_actualites/pdf/Progr ...

Kurzbeschreibung: Die steigende Lebenserwartung hat dazu geführt, dass sich in den letzten Jahren in der Medizin Schwerpunkte verlagert haben. immer mehr tritt die Behandlung chronischer Erkrankungen in den Vordergrund, die meist nur symptomatisch behandelt werden können. Neue Ansätze im Bereich der regenerativen Medizin bieten nun die Hoffnung, zu Therapien zu gelangen, mit denen diese Krankheiten tatsächlich geheilt werden können.

Das interdisziplinäre Feld der regenerativen Medizin gewinnt rasch an Bedeutung. Durch die Verbindung von Grundlagenforschung, klinischer Forschung und biotechnologischer Technologieentwicklung werden Therapien möglich, mit denen Gewebe und Organe, die durch Alterung, Krankheit, Verletzung oder genetische Defekte geschädigt sind, regeneriert oder ersetzt werden können.

Das wachsende Verständnis der zellulären und molekularen Mechanismen, dank derer der Körper sich selbst reparieren kann, wird in der nahen Zukunft zu großen Veränderungen in der medizinischen Praxis führen. Der Schlüssel zum erfolg liegt in den enormen Fortschritten, die derzeit in vier Bereichen gemacht werden: der Sequenzierung und funktionalen Analyse von Genomen, der Zellbiologie, der Entwicklung von Interventionstechniken und der allgemeinen Biotechnologie.

Auf der gemeinsam von der Französischen Botschaft, BioTOP Berlin-Brandenburg und dem Berlin Brandenburg Centrum für regenerative Therapien organisierten Konferenz bieten Experten aus Frankreich und Deutschland einen Überblick über die jeweiligen Schwerpunkte der Grundlagenforschung und der klinischen Forschung in beiden Ländern und gehen speziell auf Fortschritte im Bereich der Immunologie und des Tissue Engineerings sowie der Therapieforschung bei Herz-Kreislauf- und neurodegenerativen Erkrankungen ein.

Kontakt: Mme Marie de Chalup
Französische Botschaft
Abteilung für Wissenschaft und Technologie
Pariser Platz 5
10117 Berlin
Tel.: +49 - (0)30 - 5 90 03 92 62
Fax: +49 - (0)30 - 5 90 03 92 65
marie.de-chalup@diplomatie.gouv.fr
http://www.wissenschaft-frankreich.de/

Veranstalter: BioTOP Berlin-Brandenburg, TSB Technologiestiftung Berlin, Die Französchische Botschaft in Deutschland - Abteilung für Wissenschaft und Technologie, Berlin-Brandenburger Centrum für Regenerative Therapien BCRT

Schlagworte: Embryonale Stammzellen, Embryonenforschung, Hirnforschung, Organ-/Gewebetransplantation

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