Titel: Organtransplantationen - eine Vertrauenssache. Besserer Umgang mit psychischen Belastungen
Termin:
26.6.2001
Veranstaltungsort:
Grand Places 14
CH - 1700 Fribourg
einer Transplantation allerdings herrscht beim Patienten und dessen Bezugspersonen
große Unsicherheit: Ist ein geeignetes Organ rechtzeitig verfügbar? Wird der
Eingriff erfolgreich verlaufen? Pflegepersonal und Ärzte sind ebenfalls einer
enormen Belastung ausgesetzt. Zwischen der Betreuung der Spender und
der Empfänger stehen die Pflegenden dazwischen. So besteht z.B. Ambivalenz
bei Übermittlung der Todesnachricht und der gleichzeitigen Bitte um die Spende
der Organe. Der Umgang mit Transplantationen ist für alle Beteiligten äußerst
ansrpuchsvoll. Das neue Schweizer Transplantationsgesetz stellt eine gute
Grundlage für eine zukunftsweisende, gerechte Transplantationsmedizin dar.
Der Bericht des PubliForums zeigt jedoch, dass gerade in der psychologischen
Betreuung und Begleitung noch Verbesserungen vorgenommen werden müssen.
Anlässlich des Workshops werden die Teilnehmenden nach konkreten
Verbesserungsvorschlägen suchen.
Patienten und deren Angehörige, Spenderfamilien, Krankenschwestern,
Ärzte, Psychologen, Pfarrer, Verantwortliche im Spital- und Gesundheitswesen
sowie weitere Interessierte sind angesprochen.
Kontakt:
Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung
Inselgasse 1
CH - 3003 Bern
Tel.: 0041 31 / 322 99 63
Fax: 0041 31 / 323 36 59
ta@swr.admin.ch
http://www.ta-swiss.ch/
Veranstalter: "Les As de Coeurs" Schweizerischer Verein der Herz- und Lungentransplantierten, BAG Bundesamt für Gesundheit, SAMW Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften, SBK Schweizer Berufsverband der Krankenschwestern und Krankenpfleger, SNF Schweizerischer Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, Schweizerische nationale Stiftung für Organspende und Transplantation, PHOENIX Information über die Organtransplantation, ZTA Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung
Schlagworte: Medizinische Ethik, Pflegeethik