Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE)

Titel: Nanomedizin - Potentiale, Risiken und ethische Fragen

Beginn: 23.9.2008, 10:00 -15:45 Uhr

Veranstaltungsort:
Landesvertretung Bremen
Hiroshimastraße 24
10785 Berlin-Tiergarten

Referenten: BEATE MARTIN (Referentin der Stabsabteilung der Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin) *** DR. KARL-JÜRGEN SCHMITT (Director Public Affairs, Siemens Healthcare, Erlangen) *** DIERK MEYER-LÜERßEN (Geschäftsführer, Verband der Diagnostica-Industrie e.V., Frankfurt) *** DR. ANDREAS JORDAN (Vorstand und Chief Scientific Officer, MagForce Nanotechnologies AG, Berlin) *** WOLF-MICHAEL CATENHUSEN (Staatssekretär a.D., Vorsitzender der NanoKommission, Berlin) *** PROF. DR. HILLE HAKER (Fachbereich Katholische Theologie, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, Mitglied der European Group on Ethics in Science and New Technologies) *** DR. PETER LANGE (Ministerialdirektor, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berlin) *** DR. DIRK WETZEL (Leiter der Abteilung Medizinprodukte, Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Bonn) *** RENÉ RÖSPEL, MDB (Vorsitzender des parlamentarischen Beirats zu Fragen der Ethik insbesondere in den Lebenswissenschaften, Berlin)

Weitere Informationen:
http://fes.indygfx.de/docs/Internet_Flyer_FES_Nanomedizin_230908.pdf

Kurzbeschreibung: Die Nanotechnologie ist in allen führenden Industrieländern zu einer Schlüsseltechnologie geworden, der eine zentrale Bedeutung für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft beigemessen wird. In der Nanotechnologie geht es um die Analyse und gezielte Beeinflussung von Materie im nanoskaligen Bereich von bis zu 100 Nanometern. Die Nanotechnologie ist stark interdisziplinär ausgerichtet und hat vielfältige Anwendungsfelder. In den letzten Jahren hat das Feld der „Nanomedizin“ eine besondere Bedeutung gewonnen.

Das Ziel der Fachkonferenz besteht in der Darstellung und Analyse von Beiträgen und Potenzialen der Nanomedizin für den medizinischen Fortschritt unter Abwägung von Chancen und Risiken und bei Beachtung ethischer Grundsätze. Außerdem sollen Fragen der Forschungsförderung zur Stärkung des Innovationsstandortes Deutschland ebenso erörtert werden wie Aspekte der Regulierung von nanomedizinischen Produkten. Dazu diskutieren hochrangige Vertreter aus Industrie, Forschung und Politik mit kompetenten Personen aus dem Bereich der Regulierung und ethischen Begleitforschung.

Mit der Fachkonferenz „Nanomedizin – Potenziale, Risiken und ethische Fragen“ soll weiterhin ein Beitrag zur Information der Öffentlichkeit und zur gesellschaftlichen Meinungsbildung über Bedeutung und Auswirkungen der Nanomedizin für den Forschungs-, Wirtschafts- und Gesundheitsstandort Deutschland geleistet werden.

Kontakt: Ilka Monheimius
Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin
Stabsabteilung Bio- und Gentechnologie
Hiroshimastraße 17
10785 Berlin
Tel.: +49 - (0)30 - 26 93 58 47
Fax: +49 - (0)30 - 26 93 58 51
Ilka.Monheimius@fes.de
http://www.fes.de/biotech/

Veranstalter: Stabsabteilung Bio- und Gentechnologie der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin

Wissenschaftliche Leitung: Beate Martin (FES Berlin)

Schlagworte: Biotechnologie, Medizinische Ethik, Pharmazeutik, Technikethik, Technikfolgenabschätzung

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