Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE)

Titel: Der steuerbare Mensch? Über Einblicke und Eingriffe in unser Gehirn

Beginn: 28.5.2009, 10:00 -18:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Leibniz-Saal
Markgrafenstraße 38
10117 Berlin

Weitere Informationen:
http://www.ethikrat.org/de_veranstaltungen/jt09.php

Kurzbeschreibung: Unser Gehirn wird zunehmend zugänglich für Medizin und Forschung. Bildgebende Verfahren erlauben immer tiefere Einblicke in Strukturen und Funktionen des Gehirns.. Unser Wissen über die biochemischen Vorgänge und zellulären Netzwerke, die den Hirnaktivitäten zugrunde liegen, wächst, und mit ihm die pharmakologischen und technischen Möglichkeiten, Denkleistungen und Stimmungen bei kranken und gesunden Menschen zu beeinflussen.

Die Jahrestagung des Deutschen Ethikrates zeigt auf, welche Einblicke und Eingriffe in das menschliche Gehirn bereits möglich sind und erforscht werden, und betrachtet die ethischen und rechtlichen Herausforderungen, vor die uns dies stellt.

Können Bilder des Gehirns uns dabei helfen, unser Denken und Fühlen zu verstehen?

Ist es vertretbar, dass auch Gesunde Medikamente nehmen, die für die Behandlung bei psychischer Krankheit, Demenz oder Aufmerksamkeitsstörungen entwickelt wurden?

Wohin könnte es führen, wenn implantierte Elektroden immer gezielter Hirnfunktionen wie Motorik, Sprache und Stimmung beeinflussen können?

Nach Berichten aus Medizin und Forschung sowie philosophischen und rechtlichen Analysen werden sich die Referenten gemeinsam mit dem Publikum und den Mitgliedern des Ethikrates in Diskussionen der Frage nähern, was es bedeutet, wenn wir durch immer tiefere Einblicke und Eingriffe in unser Gehirn unser menschliches Selbstverständnis überdenken müssen.

Kontakt: Deutscher Ethikrat
Jägerstraße 22 - 23
10117 Berlin
Tel.: +49 - (0)30 - 20 37 02 42
Fax: +49 - (0)30 - 20 37 02 52
kontakt@ethikrat.org
http://www.ethikrat.org/

Veranstalter: Deutscher Ethikrat

Schlagworte: Forschungsethik, Forschungsrecht, Hirnforschung

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