Titel: Biomedizinische Ethik in Europa
Beginn:
4.5.1994
Veranstaltungsort:
Aula
Regina-Pacis-Weg 3
D-53113 Bonn
Weitere Informationen:
http://www.uni-bonn.de/iwe/f_tagung.htm
Im Rahmen des Informationsteiles am Nachmittag berichtete C. de Sola Llera als Generalsekretär des CDBI über die zum damaligen Zeitpunkt in ihrem Wortlaut noch nicht veröffentlichte «Konvention zum Schutz der Menschenrechte und der Würde des Menschen im Hinblick auf die Anwendung von Biologie und Medizin: Bioethik-Konvention» des Europarates. L. Cordier stellte die Richtlinien und Forschungsprogramme zur biomedizinischen Ethik in der EU vor und Professor Dr. S. Andersen referierte über «Expertenurteil und gesellschaftlicher Konsens: Die Einrichtung von Konsensuskommissionen in Dänemark».
Die anschließende Podiumsdiskussion behandelte das Thema «Medizinethischer Konsens als Frage der Gesellschaft». Unter der Moderation von R. Yogeshwar diskutierten neben den bereits erwähnten Referenten Professor Dr. E. Doppelfeld, Dr. T. Neuer-Miebach, Dr. H. Otto (MdB) sowie Dr. F. Leidinger. Aus dem Publikum kamen hier vorrangig Anfragen und kritische Anmerkungen zur «Bioethik-Konvention», sowohl bezüglich ihres Inhaltes als auch hinsichtlich ihrer formalen Entstehungsgeschichte. Den Abschlussvortrag über «Wertüberzeugung und Akzeptanz: Die ethischen und rechtlichen Grenzen des medizinischen Fortschritts am Beispiel der Humangenetik» hielt MinDir. Dr. R. Grupp (BMG).
Eine ausführliche Dokumentation des Symposiums ist zu finden in:
Gethmann, C.F., Honnefelder, L. (Hg.): Jahrbuch für Wissenschaft und Ethik, Bd. 1, Berlin, New York 1996, 135-208.
Kontakt:
Veranstalter: Forschungsarbeitsgemeinschaft Bioethik in NRW, Institut für Wissenschaft und Ethik
Schlagworte: Medizinische Ethik