Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE)

Titel: Können Tiere denken? Kleine Geschichte des Nichtdenkens und Denkens

Beginn: 3.2.2011, 19:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
Hörsaalzentrum HZ 5
Frankfurt am Main

Referenten: Prof. Reinhard Brandt

Weitere Informationen:
http://buchsymposion.uni-frankfurt.de/symposion2011.htm

Kurzbeschreibung: Der öffentliche Abendvortrag des Philosophieprofessors Reinhard Brandt findet im Rahmen des Frankfurter Philosophischen Buchsymposions statt. In seinem Buch "Können Tiere denken? Ein Beitrag zur Tierphilosophie" argumentiert er für die provokante These, dass (nicht-menschliche) Tiere nicht denken können. Ihm zufolge fehlt Tieren die für das menschliche Denken entscheidende Fähigkeit, Urteile zu fällen und so begrifflich artikulierte wahrheitsfähige mentale Zustände zu erwerben, deren Gehalte von einer objektiven Welt handeln. Brandt begründet diese These ausführlich, indem er zunächst den Begriff des Denkens expliziert und dann argumentiert, dass sich Verhaltensweisen und Fähigkeiten von Tieren, die in der neueren Verhaltensforschung dokumentiert sind, allesamt ohne die Unterstellung erklären lassen, dass Tiere in diesem Sinne denken können.

Kontakt: Jasper Liptow, Gerson Reuter
Institut für Philosophie
Goethe Universität Frankfurt
Grüneburgplatz 1
60629 Frankfurt am Main
buchsymposium@uni-frankfurt.de
http://buchsymposion.uni-frankfurt.de/symposion2011.htm

Veranstalter: Goethe-Universität Frankfurt am Main, gefördert durch die Volkswagen Stiftung und die Stifung Polytechnische Gesellschaft

Schlagworte: Tierethik

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