Titel: Digitale Gesellschaft: Erkennen – Manipulieren – Schützen – Produzieren
Termin:
9.4.2014
Veranstaltungsort:
Palmenstraße 16 40217
Referenten: Prof. Dr. Helge Ritter, Prof. Dr. Thomas Schmickl, Prof. Dirk Reith, Prof. Dr. Johannes Buchmann, Prof. Dr. Jörg Becker
Weitere Informationen:
http://www.awk.nrw.de/veranstaltungen/detailansicht-veranstaltungen/20 ...
viele Vorteile, ebenso aber auch Gefahren und Risiken. Die für die Digitalisierung eminent wichtigen Aktivitäten „Erkennen“, „Manipulieren“, „Schützen“ und „Produzieren“ dienen der 1. Veranstaltung zur „Digitalen Gesellschaft“ als Orientierung.
Erkennen – Wie kann das Erkennen von Objekten oder das Erlernen neuer Fähigkeiten durch künstliche neuronale Netze nachgeahmt werden? Wie helfen Computersimulationsmodelle diese Netze
weiterzuentwickeln oder die gewonnenen Einsichten zu nutzen?
Manipulieren – Ist eine Kommunikation zwischen Tieren und Robotern möglich? Können z. B. Fischschwärme, durch Eingriff gelenkt werden? Auf Basis von evolutionären Algorithmen wird erstmals eine Verbindung zwischen Tier- und Maschinengesellschaften hergestellt.
Schützen – Welche Spuren hinterlassen wir durch Internetnutzung täglich im Netz? Vertrauen wir dem Internet und kann man Einträge ins Internet auch jemals wieder löschen?
Produzieren – Kann man durch die Erfassung und Analyse von Daten Geschäftsprozesse und Entscheidungen beeinflussen? Lassen sich sogar Unternehmensstrategien dadurch grundlegend ändern? Forscher untersuchen
u.a. wie sich Big-Data-Analysen visualisieren lassen, um Entscheidungsunterstützungen
prozessorientierter und verständlicher
zu gestalten. Den Beitrag der Wissenschaft zu diesen ebenso aktuellen wie komplexen Fragestellungen sichtbar zu machen und zu diskutieren ist Ziel dieser Veranstaltung.
Kontakt:
Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste
Palmenstraße 16 40217
Tel.:
0211 61734-0
Fax: 0211 61734-500
awk@awk.nrw.de
Veranstalter: Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Franz J. Rammig
Schlagworte: Forschungsethik, Wissenschaftsethik, Wissenschaftstheorie