Titel: Fortpflanzungsmedizin in Deutschland. Individuelle Lebensentwürfe – Familie – Gesellschaft
Termin:
22.5.2014
Veranstaltungsort:
Behrenstraße 42
10117 Berlin
Referenten: Georg Griesinger, Dagmar Coester-Waltjen, Eberhard Schockenhoff, Claudia Wiesemann, Karin Brosius, Klaus Reinhardt, Alena Buyx, Ulrike Riedel, Sigrid Graumann, Marina Rupp, Jörg Puchta, Almut Dorn, Andreas Bernard.
Weitere Informationen:
http://www.ethikrat.org/veranstaltungen/jahrestagungen/fortpflanzungsm ...
Während sich die rechtliche Grundlage in den letzten 20 Jahren in Deutschland kaum geändert hat, gibt es einen spürbaren gesellschaftlichen Wandel der Erwartungen, ob und wie Fortpflanzungstechnologien angewendet werden dürfen. Dabei fordert eine Betonung reproduktiver Autonomie traditionelle Werte und Vorstellungen über die Gestaltung und Bedeutung von Familie heraus. Das Verständnis von Familie wiederum hat Auswirkungen auf die Gesellschaft.
Mit seiner Jahrestagung möchte der Ethikrat insbesondere die folgenden Fragen in den Blick nehmen:
• Was bedeuten die Herausforderungen der modernen Fortpflanzungsmedizin für unser Verständnis von Selbstbestimmung, Familie und Gesellschaft?
• Was spricht für und gegen sogenannte „Drei-Eltern-Babys“, für deren Entstehung zusätzlich eine zweite Eizelle von einer anderen Frau verwendet wird, um bestimmte Erbkrankheiten zu vermeiden?
• Welche individuellen und sozialen Probleme können sich bei einer Eizellspende oder Leihmutterschaft für die beteiligten Frauen, Kinder und Familien ergeben?
• Wie viel individuelle Freiheit birgt die Möglichkeit, mithilfe eingefrorener Eizellen deutlich später noch schwanger werden zu können?
• Welchen politischen Handlungsbedarf gibt es, um den Einsatz der Fortpflanzungsmedizin in Deutschland für die Zukunft verantwortungsvoll zu gestalten?
Kontakt:
Ulrike Florian
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutscher Ethikrat
Jägerstraße 22/23
D-10117 Berlin
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Veranstalter: Deutscher Ethikrat
Schlagworte: Fortpflanzungsmedizin