Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE)

Titel: Probleme um die Stammzellenforschung und Reproduktionsmedizin - Die gentechnische Offensive – Wie wissenschaftliche Visionen normative und empirische Diskurse über Behinderungen beeinflussen

Beginn: 29.5.2002, 18:00 -20:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Hauptgebäude der Universität
Hörsaal C
Edmund-Siemers-Allee 1

Referenten: Prof. Dr. André Zimpel, Institut für Behindertenpädagogik

Kurzbeschreibung: Frei nach Herbert Grönemeyer könnte man fragen: "Wann ist der Mensch ein Mensch?"

Es geht in der Debatte anlässlich der Stammzellforschung ums Eingemachte des Menschlichen. Es geht aber auch um Grundfragen der Arbeit der Universitäten und der öffentlichen Wissenschaft. Wie viel Geheimhaltung verträgt öffentliche Wissenschaft? Gibt es Grenzen zwischen privaten Interessen und wissenschaftlichem Arbeiten? Wo liegen diese? Wie verändert sich die Entstehung und Formulierung von Forschungsfragen, wenn wirtschaftliche Anwendungen in Aussicht stehen? Wie könnte resp. müsste die Universität sich selbst reformieren, um mit diesen und ähnlichen Fragen und Problemen adäquat umgehen zu können?

Kontakt: Harald Freese

Tel.: 040 / 4 28 83 24 76

h.freese@aww.uni-hamburg.de
http://www.aww.uni-hamburg.de/html/av/av_sose02/stammzellen.htm

Veranstalter: Universität Hamburg

Wissenschaftliche Leitung: Dr. Stephan Albrecht, Forschungsschwerpunkt Biotechnik, Gesellschaft und Umwelt, Harald Freese, Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung

Schlagworte: Behinderung

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