Titel: Antropologische Psychiatrie - Philosophische Aspekte psychischer Erkrankung - Biomedizin in der Psychiatrie
Beginn:
28.5.2002
Veranstaltungsort:
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Martinistraße 52
Referenten: Prof. Dr. Gerald Ulrich, Freie Universität Berlin
Bezug. Symptomen Manualen zuzuordnen kann Verstehen auch verbauen
statt fördern. Mit dieser Vorlesungsreihe wollen wir grundlegend
menschliche Aspekte in den Vordergrund rücken. Wir wollen prüfen, ob
Philosophie und Reflexion unseres Menschenbilds Teilfortschritte unseres
Faches integrieren helfen und so ein neuer offener Diskurs zwischen
Medizin und Psychologie, zwischen sozialer und biologischer Psychiatrie
möglich wird. Wir wollen neue Kontroversen eröffnen, wo alte nicht mehr
weiterhelfen. Die Vorlesung richtet sich an alle Berufsgruppen in der
Psychiatrie und an Experten aus eigener Erfahrung. Ziel ist dabei auch,
eine gemeinsame Sprache zu fördern, partnerschaftliches Handeln
wissenschaftlich zu untermauern und der Stigmatisierung psychischer
Erkrankungen in Psychiatrie und Öffentlichkeit entgegenzuwirken.
Transmitter und Gene wirken nicht isoliert. Biologie als Lehre vom Leben.
Lässt sich der Begriff retten? Ein anerkannter Naturwissenschaftler äußert
sich zu Stellenwert und Selbstverständnis biologischer Psychiatrie.
Kontakt:
Harald Freese
Tel.: 040 / 4 28 83 24 76
h.freese@aww.uni-hamburg.de
http://www.aww.uni-hamburg.de/html/av/av_sose02/psychiatrie.htm
Veranstalter: Universität Hamburg
Wissenschaftliche Leitung: PD Dr. Thomas Bock / Prof. Dr. Klaus Dörner, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Schlagworte: Psychiatrie