Titel: Antropologische Psychiatrie - Philosophische Aspekte psychischer Erkrankung - Psychiatrieerfahrene beforschen sich selbst
Beginn:
11.6.2002
Veranstaltungsort:
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Martinistraße 52
Referenten: Christiane Wiedstruck/ Dorthea Buck, Hamburg
Verstehen auch verbauen statt fördern. Mit dieser Vorlesungsreihe wollen wir grundlegend menschliche Aspekte in den Vordergrund rücken.
Wir wollen prüfen, ob Philosophie und Reflexion unseres Menschenbilds Teilfortschritte unseres Faches integrieren helfen und so ein neuer
offener Diskurs zwischen Medizin und Psychologie, zwischen sozialer und biologischer Psychiatrie möglich wird. Wir wollen neue
Kontroversen eröffnen, wo alte nicht mehr weiterhelfen. Die Vorlesung richtet sich an alle Berufsgruppen in der Psychiatrie und an Experten aus
eigener Erfahrung. Ziel ist dabei auch, eine gemeinsame Sprache zu fördern, partnerschaftliches Handeln wissenschaftlich zu untermauern und
der Stigmatisierung psychischer Erkrankungen in Psychiatrie und Öffentlichkeit entgegenzuwirken.
Vom Dialog in Seminaren zum Dialog in der Forschung?
Psychoseerfahrene als Forschungs-subjekte, nicht mehr nur Objekte. Eine
Chance, auf neuen Wegen neues subjektives Wissen zu erschließen.
Kontakt:
Harald Freese
Tel.: 040 / 4 28 83 24 76
h.freese@aww.uni-hamburg.de
http://www.aww.uni-hamburg.de/html/av/av_sose02/psychiatrie.htm
Veranstalter: Universität Hamburg
Wissenschaftliche Leitung: PD Dr. Thomas Bock / Prof. Dr. Klaus Dörner, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf ,
Schlagworte: Psychiatrie