Titel: Antropologische Psychiatrie - Philosophische Aspekte psychischer Erkrankung - Mit 14 weggesperrt Uni zahlt Schmerzensgeld
Beginn:
25.6.2002
Veranstaltungsort:
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Martinistraße 52
Referenten: Dr. Charlotte Köttgen, Hamburg
Verstehen auch verbauen statt fördern. Mit dieser Vorlesungsreihe wollen wir grundlegend menschliche Aspekte in den Vordergrund rücken.
Wir wollen prüfen, ob Philosophie und Reflexion unseres Menschenbilds Teilfortschritte unseres Faches integrieren helfen und so ein neuer
offener Diskurs zwischen Medizin und Psychologie, zwischen sozialer und biologischer Psychiatrie möglich wird. Wir wollen neue
Kontroversen eröffnen, wo alte nicht mehr weiterhelfen. Die Vorlesung richtet sich an alle Berufsgruppen in der Psychiatrie und an Experten aus
eigener Erfahrung. Ziel ist dabei auch, eine gemeinsame Sprache zu fördern, partnerschaftliches Handeln wissenschaftlich zu untermauern und
der Stigmatisierung psychischer Erkrankungen in Psychiatrie und Öffentlichkeit entgegenzuwirken.
Ein Aufsehen erregendes Gerichtsurteil. Nach langer Odyssee durch
psychiatrische Einrichtungen, nach den Büchern "Menschenfalle
Psychiatrie" und "Abwesenheitswelten" bekommt Vera Stein Recht.
Kontakt:
Harald Freese
Tel.: 040 / 4 28 83 24 76
h.freese@aww.uni-hamburg.de
http://www.aww.uni-hamburg.de/html/av/av_sose02/psychiatrie.htm
Veranstalter: Universität Hamburg
Wissenschaftliche Leitung: PD Dr. Thomas Bock / Prof. Dr. Klaus Dörner, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Schlagworte: Psychiatrie