Titel: Patientenverfügung und passive Sterbehilfe: Wieweit besteht gesetzlicher Regelungsbedarf?
Beginn:
31.1.2004
Veranstaltungsort:
Katholische Akademie
Haus für Erwachsenenbildung und
Soziale Bildung des Bistums Essen
Falkenweg 6
45748 Mülheim an der Ruhr
Referenten: Sylke E. Geißendörfer (Rostock) * Arnd T. May (Mülheim an der Ruhr) * Georg Nehen (Essen) * Silke Niewohner (Münster) * Frank Oehmichen (Dresden) * Stefanie Schardien (Bochum) * Udo Schlaufdraff (Göttingen) * Alfred Simon (Göttingen) * Meinolfus Strätling (Lübeck) * Andrea Tietze (Göttingen)
Wesentliche Impulse dieser Diskussion gingen von Gerichtsentscheidungen und auch von Stellungnahmen der Bundesärztekammer aus. Der Gesetzgeber hat bisher den Bereich der Patientenverfügung nicht geregelt.
Diese Auswirkungen der höchstrichterlichen Entscheidung werden unterschiedlich bewertet und damti auch die Zielrichtung einer gesetzlichen Regelung. Die Tagung soll verschiedene Möglichkeiten einer gesetzlichen Regelung diskutieren.
Einzelne Mitglieder der Arbeitsgruppe "Sterben und Tod" der Akademie für Ethik in der Medizin (AEM), Göttingen werden den Konsens zum gesetzlichen Regelungsbedarf der passiven und indirekten Sterbehilfe darstellen, wohingegen auch unterschiedliche Meinungen in einen Austausch treten werden. Dabei sollen konkrete Praxiserfahrungen Raum erhalten.
Zur fruchtbaren Auseinandersetzung mit dem Tagungsthema laden wir Sie herzlich ein. Für die Beschreibung des Gesetzgebungsbedarfs ist die Analyse der jetzigen Situation und die Vision einer zukünftigen Regelung nötig. Ein wohlüberdachter Vorschlag einer Regelung bedarf der differenzierten Diskussion.
Kontakt:
Katholische Akademie
Haus für Erwachsenenbildung und
Soziale Bildung des Bistums Essen
Falkenweg 6
45748 Mülheim an der Ruhr
Tel.: +49 - (0)208 - 99 91 90
Fax: +49 - (0)208 - 99 91 91 10
die-wolfsburg@bistum-essen.de
http://www.die-wolfsburg.de
Veranstalter: Die Wolfsburg - Katholische Akademie, Akademie für Ethik in der Medizin e.V.
Schlagworte: Arzt-Patient-Verhältnis, Lebensende, Lebensverlängerung, Pfleger-Patient-Verhältnis, Sterbehilfe