Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE)

Titel: Auf dem Weg in eine andere Welt - zum Umgang mit dementen Patientinnen und Patienten

Beginn: 13.3.2004, 9:30 -15:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Französische Friedrichstadtkirche
Gendarmenmarkt
10117 Berlin

Referenten: Prof. Dr. med. Christel Bienstein (Universität Witten-Herdecke, Institut für Pflegewissenschaften) * Dr. Gisela Dimroth (Vivantes-Humboldt-Klinikum, Abt. Gerontpsychiatrie und Allgemeinpsychotherapie) * Christa Matter (Alzheimer Gesellschaft Berlin) * Prof. Dr. Michael Schecker (Neurolinguistisches Labor, Albert-Ludwigs-Universität) * Dr. Hubertus Meyer zu Schwabedissen (Klinikum Braunschweig) * Verena Wetzstein (Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg)

Kurzbeschreibung: Menschen mit Demenz leben unter uns. Sie sind für uns jedoch nicht immer erreichbar. Ihre Gedanken scheinen fern und undurchschaubar, aber wir wollen, dass sie pünktlich zum Essen kommen, nachts schlafen und den Herd nicht andrehen, bevor sie das Haus verlassen. Somit ist schon das Zusammenleben im Alltag eine Herausforderung. Im Krankenhaus spitzt sich diese zu: Bei den Patienten kommen Ängste auf: wo bin ich, was machen diese Fremden mit mir und warum geht es mir so schlecht? Angehörige sind voller Sorge, Pflegende und Ärzte finden oft schwer Zugang zu den Patienten und können Pflege, Diagnostik und Therapie häufig nur mit Schwierigkeiten durchführen.

Gibt es eine Verbindung zwischen der Welt der Demenzkranken und "unserer" Welt? Wie bleiben Menschlichkeit und Würde erhalten? Welchen Beitrag im Umgang mit Dementen leisten Angehörige, Pflegende und Ärzte?

Diesen Fragen wollen wir im Workshop Medizinethik am 13. März 2004 nachgehen.

Kontakt: Frau Belinda Elter
Evangelische Akademie zu Berlin
Charlottenstraße 53 - 54
10117 Berlin

Tel.: +49 - (0)30 - 20 35 54 07
Fax: +49 - (0)30 - 20 35 55 50

elter@eaberlin.de; akademie@eaberlin.de
http://www.eaberlin.de/

Veranstalter: Evangelische Akademie zu Berlin, Katholische Akademie in Berlin e.V., St. Joseph Krankenhaus

Schlagworte: Arzt-Patient-Verhältnis, Behinderung, Pflegeethik, Pfleger-Patient-Verhältnis

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