Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE)

Titel: Heidelberger Forum - Biowissenschaft und Gesellschaft: Der Begriff des Lebens. Ein Thema für Natur- und Geisteswissenschaften.

Beginn: 23.6.2004, 18:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Print Media Academy
Auditorium
Kurfürstenanlage 52 - 60
69115 Heidelberg

Referenten: Prof. Dr. Volker Gerhardt (Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Philosophie, Unter den Linden 6, 10099 Berlin)

Weitere Informationen:
http://www.embl-heidelberg.de/ExternalInfo/SciSoc/hdforum.html

Kurzbeschreibung: Biowissenschaften und ihr Einfluss auf unser tägliches Leben und auf unsere Umwelt sowie die durch sie bedingten Veränderungen unserer Zukunft stellen zentrale Themen der heutigen Zeit dar, die auf vielfältigen Ebenen und zum Teil sehr kontrovers diskutiert werden. Dabei bleibt die Diskussion jedoch oft innerhalb einzelner Gesprächsgruppen und die Möglichkeit zur Sachinformation aus erster Hand und in verständlicher Form ist für den interessierten Bürger zu selten gegeben. Heidelberg beherbergt einige der weltweit führenden Forschungseinrichtungen auf diesem Gebiet und bietet daher besonders günstige Voraussetzungen den notwendigen Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu stärken.

Auf Initiative von Wissenschaftlern des Europäische Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL), Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Zentrum für Molekularbiologie (ZMBH) und Medizinische Fakultät Heidelberg) wurde das Heidelberger Forum Biowissenschaften und Gesellschaft gegründet, in dessen Rahmen international herausragende Wissenschaftler eine Reihe von ausgewählten Vorträgen zu aktuellen Forschungsthemen halten. Das besondere dieser neuen Vortragsreihe ist dabei, dass neben einem Vortrag für die Fachkollegen zusätzlich ein populärwissenschaftlicher Abendvortrag gehalten wird, der sich in allgemein verständlicher Form an die interessierte Bevölkerung wendet.

Nach dem 200. Todestag von Immanuel Kant bietet es sich an, seine kritische Theorie des Lebens zum Ausgangspunkt einer philosophischen Reflexion über die adäquate philosophische Behandlung des Begriffs des Lebens zu nehmen. Dabei zeigt sich, dass die philosophische Betrachtung des Lebendigen nicht in Opposition zum mechanischen Verständnis der Naturvorgänge stehen kann. Vielmehr muss auch hier vom kausalen Zusammenhang der Natur ausgegangen werden, um die im Leben gegebene eigentümliche Entsprechung zwischen dem lebendigen Betrachter und seinem lebendigen Objekt zur spezifischen Bedingungen eines adäquaten Verständnisses organischer Vorgänge zu machen.

Kontakt: Dr. Michael Schwarz
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universität Heidelberg
Alte Universität
Grabengasse 1
69047 Heidelberg

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Fax.: +49 - (0)6221 - 54 23 17

michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
http://www.uni-heidelberg.de/presse

Veranstalter: Universität Heidelberg

Schlagworte: Lebensbeginn, Lebensende, Lebensverlängerung

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