Titel: Autonomie und Fürsorge. Die PatientInnenverfügung in der Praxis von Pflege und Medizin.
Termin:
4.2.2005
Veranstaltungsort:
Land Salzburg
Hospiz Österreich
Referenten: Mag. Hildegard Teuschl
Die Befürchtungen vor einem Leben in Abhängigkeit von Apparaten, verbunden mit körperlichen Schmerzen und geistigen Einschränkungen wiegen für viele heute schwerer als die Vorbehalte, sich mit der eigenen Sterblichkeit auseinander zu setzen. Wenn das Unvermeidliche schon nicht zu verhindern ist, so möchte man doch Vorsorge treffen.
Das Ausfüllen einer Patientenverfügung stellt jedoch noch keine Garantie der Beachtung des formulierten Willens der/s Patient/in dar. Wie steht es um den rechtlichen Status der Patientenverfügung? Welche Relevanz kommt ihr in der Praxis von Pflege und Medizin zu?
Es besteht kein Zweifel, dass die Anerkennung, Förderung und Wiederherstellung der Autonomie der/s Patienten/in wesentlicher Auftrag nicht nur der Heilberufe ist.
Dennoch drängen sich Fragen auf: Ist die wohl informierte und autonome Patient/in eine bloße Konstruktion, die auf den Gängen der Kliniken und den Wartezimmern der Arztpraxen nur selten anzutreffen ist? Laufen wir als Patienten/innen bzw. potenzielle Patienten/innen nicht Gefahr, innerhalb der gegenwärtigen Informationsasymmetrie des Gesundheitswesens das Nachsehen zu haben?
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Schlagworte: Pflegeethik