Titel: Das Sterben in die Mitte holen
Beginn:
11.11.2005
Veranstaltungsort:
Weitere Informationen:
http://www.boell-nrw.de/veranstalt/1-05/4401-05.html
Herausgelöst aus Familie und Alltag ist das Sterben und der Tod zu tabuisierten Erfahrungen unserer Gesellschaft geworden. Geändert daran hat auch nicht, dass in den Massenmedien täglich gezeigt wird, wie Menschen sterben.
Die meisten möchten in Würde zu Hause sterben. Dieser Wunsch wird nur selten erfüllt. Stattdessen wird über die Autonomie des Sterbens diskutiert, wenn es über die Bestimmung des Lebensendes geht. Was wäre, wenn wieder akzeptiert würde, dass das Sterben und der Tod zum Leben gehören und wenn Menschen zum Sterben nicht abgeschoben würden? Neben grundlegenden und erfahrungsorientierten Vorträgen gibt es die Möglichkeit des Austausches in folgenden Arbeitsgruppen:
* Der öffentliche Diskurs über das Sterben
* Kommunikation mit den Sterbenden
* Die Pflegesituation (Angehörige, Pflegepersonal, Hospizbetreuung)
* Ziel und Praxis von Patientenverfügungen
Die Veranstaltung richtet sich an diejenigen, die sich wissenschaftlich mit dem Thema auseinandersetzen oder die beruflich oder persönlich damit konfrontiert sind. Sie soll auch einen Beitrag zum öffentlichen Diskurs leisten, um so das Sterben weiter in die Mitte zu holen.
Die Leitung der Veranstaltung hat Dr. Katrin Grüber, Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft und dem Deutschen Behindertenrat statt.
Kontakt:
Heinrich Böll Stiftung Nordrhein-Westfalen
Huckarder Straße 12
44147 Dortmund
Tel.: +49 - (0)231 - 91 44 04 0
Fax.: +49 - (0)231 - 91 44 04 44
info@boell-nrw.de
http://www.boell-nrw.de/
Veranstalter: Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft, Deutscher Behindertenrat, Heinrich Böll Stiftung Nordrhein-Westfalen
Schlagworte: Lebensende, Lebensverlängerung, Sterbehilfe